Runde Klänge, hohe Striche

Performative Zeichnung mit Lavinia Lanner

Workshop mit der Volksschule Obertrum am See

Wie kann etwas klingen? Wie kann man etwas Gezeichnetes beschreiben? Was, wenn man die Begriffe aus einem Feld für das andere verwendet? Gibt es Gemeinsamkeiten? Was entsteht, wenn das eine das andere ergänzt?

Performative Zeichnungen sollen auf Großformaten im Raum entstehen. Die Grenze ist der Körper –welchen Radius kann ich aus einer Position aus zeichnen? Was passiert, wenn ich Linien immer und immer wieder wiederhole? Kann ich so Zeit sichtbar machen? Die Mittel Bleistift/Grafit und Papier begleiten uns genauso wie ausgewählte Klangbilder aus Michael Wedenigs Soundinstallation. Rhythmische und flächige Klänge auf Papier gebracht, wobei wir stark prozessorientiert arbeiten.

Die SchülerInnen besuchen im Rahmen des Workshops den Ausstellungsraum mit der audiovisuellen Installation von Lavinia Lanner und Michael Wedenig in denehemaligen Gärhallen der Trumer Privatbrauerei, anhand welcher für sie interessante Aspekte besprochen werden.

Nach und nach entdecken wir, dass die Musikstücke der Installation aus Aufnahmen von Alltäglichem kommen. Ein Schlagzeugrhythmus, der aus dem Rauschen eines Wasserfalls besteht? Ein Tretboot als Grundrhythmus? Geht das? Hört man das? Ist das wichtig zu wissen?

Gibt es auch im Zeichenvorgang unterschiedliche Geräusche? Wenn ich die wiederhole, habe ich dann etwas komponiert? Der Workshop soll von lustvollem Experimentieren geprägt sein. Nach Bedarf bauen wir auch Zeichengeräte und zweckentfremden Gegenstände für unsere Bedürfnisse.

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