TRÄUME IN RÄUMEN von Katharina Kapsamer

Rauminstallation, Fotografie, Video, 2018

In der Installation von Katharina Kapsamer tauchen Räume und Orte auf und verschwinden wieder. Andeutungsweise hängen Folien von der Decke, stecken ab und segmentieren als Zwischenwände den Raum. Gleichzeitig fungieren sie als Projektionsflächen für Zwischenwelten, Fragmente von Träumen, Spuren, Lichtern und Erinnerungen. Noch bevor das Auge einen konkreten Gegenstand ausmachen kann, hat er sich schon wieder verwandelt. Die Installation steht als offenes Kunstwerk zur Begehung frei. Die BesucherInnen sind eingeladen, sich durch den Raum zu bewegen und in (T)raumwelten einzutauchen.

 

Kapsamers Forschung bewegt sich auf dem Feld unbesetzter urbaner Territorien – physischer und imaginärer – als soziale, konzeptuelle und künstlerische Handlungsräume. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit unterschiedlichen Formen von Überwindung und Schwellen, Traumwelt und Utopie, dem Zwischenmenschlichen und der Schnittstelle zwischen privatem und öffentlichem Raum. Sie sucht Orte und Begegnungen, schreibt, fotografiert und synthetisiert ihre Beobachtungen in Installationen, Fotografien, Künstlerinnenbüchern und transmedialen Produktionen.

* 1987 in Wels, lebt und arbeitet als Bildende Künstlerin, Konzeptkünstlerin und Kulturarbeiterin in Salzburg und Wien. Kapsamer studierte Bildhauerei und Grafik an der Universität Mozarteum Salzburg, Bildende Kunst am Institut Supérieur des Beaux-Arts de Besançon, Frankreich, und Englisch und Ameri- kanistik am Agnes Scott College, GA, USA, und der Universität Salzburg, wo sie 2012 ihr Diplom abschloss. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Musée des Beaux-Arts in Besançon, Frankreich, und am Interlab Festival Salzburg gezeigt. Verschiedene Projekte führen sie nach Montréal, Kanada, wo sie an der Entstehung von 100 in 1 Day, Festival for Urban Intervention, mitwirkt (2012-14). Seit 2014 Schwerpunkt auf transdisziplinäre Kollaboration und Kulturarbeit.