SPUREN von Andreas und Sonja Brandl

Videoinstallation, Müll aus dem Wald, Baumwollgewebe, Bindfaden, 2018

 

Öffnen macht Sichtbar. Etwas verpacken. Es öffnen. Somit sichtbar machen. Einblicke in Wirklichkeiten freilegen, die zuvor im Verborgenen lagen.

In dieser Arbeit setzen sich Sonja und Andreas Brandl mit „Naturfremden Dingen“ die im Wald gefunden werden, aus- einander. Gedankenloses Handeln wird in scheinbar achtsames Tun transformiert. Hände die behutsam etwas Künstliches, wie einen scheinbaren Schatz, voll Ehrfurcht enthüllen und diesen in die Natur legen.

Ganz leise wird das Offensichtliche sichtbar. Auf sanfte Weise. Ein Spiel mit dem menschlichen Verhalten in der geliebten Natur. Öffnen macht Sichtbar.

Gleichbleibend – immer wieder von anderen Sichtweisen betrachtet bleibt der Mensch im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens.

Während sich für Sonja Brandl in den letzten Jahren das textile Material und im Speziellen Kleidung als hervorragende Basis für die künstlerische Arbeit herausgestellt hat, ist es für Andreas der Ausdruck in der Fotografie.

Sonja und Andreas Brandl leben in Obertrum am See. In ihren gemeinsamen Projekten fügen sich Fotografie, Textiles und grafische Elemente zu einem Gesamtkonzept.